High Need Baby? Sensibel oder Gefühlsstark?
Der Begriff „High Need-Baby“ stammt von Dr. William Sears (Kinderarzt und Vater von 8 Kindern). Gemeinsam mit seiner Frau Martha Sears (Stillberaterin und Krankenpflegerin), hat er in den
80-ern die Erziehungsphilosophie „Attachment Parenting“ geprägt und einen prägenden Grundstein für die bindungs- und bedürfnisorientierte Erziehung gelegt.
So oder so sind wir von Geburt an "sensibel". Das Nervensystem ist noch "unreif" und Babys benötigen unsere Co-Regulation. Persönlichkeit, Temperament, Umfeld ... Vieles prägt uns
Es sind Erklärungs- und Orientierungsmodelle und kein medizinischer Fachbegriff.
Ein paar Punkte habe ich hier aufgeführt, welche Eltern bei ihren Kindern erkennen und davon berichten:
„Hyperactive“ Dein Baby wirkt hyperaktiv
Es scheint, als ob das Kind immer auf Achse ist, sehr neugierig und schlecht entspannen kann. Körperlich und geistig aktiv. Ständig unter Körperspannung und in Bewegung.
„Feeds Frequently“ Dein Baby will ständig gefüttert werden
Dauerstillen oder sehr häufiges Stillen/Flasche geben sind keine Seltenheit, auch noch nach dem 1. Lebensjahr.
„Demanding“ Dein Baby ist sehr fordernd
Lautstarkes kommunizieren, was es möchte und was nicht.
Es ist nicht nur ein leichtes Quengeln/Weinen, es ist ein Schreien als ob es um Leben und Tod geht.
„Awakens frequetly“ Dein Baby wacht häufig auf
Häufiges Aufwachen in der Nacht ist keine Seltenheit. Für die Eltern scheint es so, als wäre das Baby Dauer wach.
„Unsatisfied“: Dein Baby wirkt oft unzufrieden
Es sieht aus, als können Eltern nichts richtig machen. Das Kind ist Dauer unzufrieden, egal was die Eltern tun.
Was gestern funktioniert hat oder dem Baby gefallen hat, wird vielleicht heute nicht mehr funktionierten oder gefallen.
Die Stimmung schwankt von super sonniges Babylachen zu lautstarkem Weinen. Und das alles kann innerhalb weniger Minuten passieren. Wie aus dem Nichts.
„Super-Sensitive“: Dein Baby nimmt Reize besonders stark wahr
Kleinste Geräusche wecken sofort auf. Eine andere Frisur bei Mama, ein Helm auf Papas Kopf, kann sie unter Umständen erschrecken. Ein bestimmter Geruch mögen sie vielleicht nicht oder die Konsistenz des Essens.